Gemäß § 4 Nr. 11 des Steuerberatungsgesetzes dürfen Lohnsteuerhilfevereine für ihre Mitglieder Hilfe in Steuersachen leisten, wenn ausschließlich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (Lohn, Gehalt) oder sonstige Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen (z. B. Renten, ehrenamtliche Tätigkeit oder Übungsleitertätigkeiten) oder Einkünfte aus Unterhaltsleistungen (vom geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten) vorliegen.
Steuerpflichtige mit zusätzlichen Einnahmen aus Spekulationen, Zinsen oder Miete dürfen ebenfalls beraten werden. Lohnsteuerhilfevereine haben sich auf Arbeitnehmer und Rentner spezialisiert.